Erneuerbare Energien in Italien

Gesetzliche Grundlagen

Einspeisevergütung

In Italien regeln unterschiedliche Formen die Einspeisevergütungen für Technologien aus erneuerbaren Energien. Zudem gibt es eine umsatzsteuerliche Reduzierung für Betreiber von Windenergie- und Photovoltaikanlagen.

 

Weitere Fördermöglichkeiten

Detaillierte Informationen zur Förderung der erneuerbaren Energien in Italien gibt es auf den Seiten von res legal (in englischer Sprache).



Nach Schätzungen des Fachverbandes Italian Biomass Association (ITABIA) könnte in Italien rund 15 % der Energienachfrage aus Biomasse gedeckt werden. Biomasse und auch Biogas sind gemäß Einspeisevergütung nach Art.6 DM 25/11/08 und Art. 6 DM 28/12/12 förderfähig. ( www.res-legal.eu )

Geothermie ist gemäß Einspeisevergütung nach Art. 6 DM 25/11/08 und Art. 6 DM 25/12/12 förderfähig. ( www.res-legal.eu )

Italien verfügt über gute Voraussetzungen für Photovoltaikanlagen. Die Fördermaßnahmen für Photovoltaik wurden nach erheblichem Investitionszuwachs an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Dabei wurde die Einspeisevergütung für Solarstrom gesenkt und eine maximale Förderungssumme festgesetzt.  Eine Förderung erfolgt durch den conto energia per il solare fotovoltaico. Im Juni 2013 wurde jedoch die Fördergrenze von 6,7 Mrd. € erreicht und das Förderprogramm geschlossen. ( www.res-legal.eu )

2013 wurden neue Steueranreize für Energieeffizienzmaßnahmen eingeführt. Im Rahmen von energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen können für die Installation von PV-Paneelen Steuererleichterungen von 50% beansprucht werden.

Der Topf zur Förderung der Solarthermiein Italien ist leer. Seit Juli 2013 gibt es keine Förderungen mehr. Allerdings führte die italienische Regierung zum 01.08.2013 eine neue Energieeffizienz-Förderung ein. Die Installation einer solarthermischen Anlage wird demnach zehn Jahre lang zu 65 % steuerlich absetzbar sein.



Wichtige Adressen

assoRinnovabili – Associazione Produttori di energie rinnovabili

assoRinnovabili ist der Dachverband für erneuerbare Energien. Er bietet Informationen, koordiniert nationale und internationale Projekte und fördert die Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Akteuren und politischen Entscheidungsträgern. (www.assorinnovabili.it) 

 

Autorità per l’energia elettrica e il gas (AEEG)

Die Regulierungsbehörde für Strom und Gas dokumentiert und kontrolliert die Entwicklungen auf dem Energie- und Gasmarkt Italiens. Die regierungsunabhängige Behörde erstellt Marktanalysen und leitet Beobachtungen und Empfehlungen an die Regierung und das Parlament weiter. Zielsetzung ist es, ein transparentes Tarifsystem zu gewährleisten, wirtschaftliche und soziale Ziele innerhalb des Energiemarktes zu verfolgen sowie Umweltschutz und Energieeffizienz zu unterstützen. Weitere Informationen zu AEEG: lesen

 

Gestore dei Servizi Elettrici (GSE)

Die GSE ist die zentrale Verwaltungsstelle von  Elektrizitätsdienstleistungen.
(www.gse.it)

 

Legambiente per le Energie Rinnovabili

Der Verband für erneuerbare Energien tritt aktiv für die Verbreitung der verschiedenen Branchen der erneuerbaren Energien in Italien ein. (www.fonti-rinnovabili.it)

 

Ministero dell’Ambiente e della Tutela del Territorio e del Mare

Das Umweltministerium ist für die staatliche Umweltpolitik und für politische Maßnahmen zu Umweltschutz und dem bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zuständig. (www.minambiente.it)

 

Ministero dello Sviluppo Economico

Zu den Zuständigkeiten des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung zählt auch der Energiesektor. (www.sviluppoeconomico.gov.it)

 

Nextville : Energie rinnovabili ed efficienza energetica

Nextville ist ein Informationsportal über grundlegende Normen und Regelungen für erneuerbare Energien in Italien und liefert zudem aktuelle Neuigkeiten aus der Branche und der Politik. (www.nextville.it)

 

Osservatorio Politiche Energetico-Ambientali Regionali e Locali

Eine Übersicht über die zahlreichen Förderprogramme der einzelnen Regionen Italiens findet man auf den Seiten des Osservatorio Politiche Energetico-Ambientali Regionali e Locali. Regionale Förderprogramme